Das ägyptische Volkslied Sultana ist nach drei Jahren seit seiner Veröffentlichung wieder in den Suchmaschinen und sozialen Medien an die Spitze gerückt, nachdem es in einer berühmten amerikanischen Fernsehsendung aufgetaucht ist.
Die Überraschung kam, nachdem das Lied in der achten Staffel der Comedy-Serie Malcolm in the Middle verwendet wurde, in der die Hauptdarsteller in einer Episode zu den Klängen des Liedes tanzten, was eine breite Reaktion unter dem arabischen und internationalen Publikum auslöste.
Kontroversen über Nutzungsrechte und schnelle Ablehnung der Vorwürfe
Nach der Verbreitung der Szene kursierten Nutzer mit Behauptungen über eine illegale Nutzung des Liedes in der Serie, bevor dies offiziell von den Machern der Show und den beteiligten ägyptischen Parteien dementiert wurde.
Der ägyptische Toningenieur Hani Mahrous bestätigte, dass die Produktionsfirma die Nutzungsrechte legal erworben hat, nachdem sie mit dem ägyptischen Produzenten Mohamed Mohsen Jaber, dem Inhaber der Rechte, Kontakt aufgenommen und eine offizielle Lizenz zum Einsatz des Liedes in der Episode gekauft hatte.
Begrenzte Nutzung im Rahmen eines offiziellen Abkommens
Den Details zufolge sah das Abkommen vor, dass das Lied nur in einer einzigen Szene verwendet wird, und es wurde auch am Ende der Episode gezeigt, ohne es in weiteren Szenen zu verwenden, was die Produktionsfirma eingehalten hat.
Diese Zusammenarbeit spiegelt ein Beispiel für die zunehmende Präsenz arabischer Musik in globalen Produktionen wider, gemäß klaren rechtlichen Rahmenbedingungen.
Neuer Erfolg des ägyptischen Volksliedes auf globaler Ebene
Das Lied Sultana, dessen Text von Mustafa Hassan stammt, von Karim Ashour komponiert und von Amadio arrangiert wurde, wurde von einigen der bekanntesten Sänger des Volksliedes gesungen und war 2023 in einem ägyptischen Film veröffentlicht worden.
Beobachter sind der Meinung, dass sein Auftritt in einem so großen globalen Werk die Tür für eine breitere Verbreitung ägyptischer Musik in internationalen Produktionen öffnen und ihre Präsenz auf dem globalen Kunstmarkt stärken könnte.