Heute, am Freitag, ist der syrische Künstler und Rundfunkregisseur Mazen Lutfi im Alter von 85 Jahren verstorben, nach einem Kampf mit einer gesundheitlichen Krise, die ihn kürzlich betroffen hat, und hinterlässt ein bemerkenswertes künstlerisches Erbe, das über fünfzig Jahre reicht.
Ikone des syrischen Rundfunks und eine lange Karriere
Lutfi begann seine künstlerische Karriere auf der Theaterbühne in Damaskus, bevor er 1972 seine ersten Schritte im syrischen Rundfunk machte. Ein Jahr später wurde er offizielles Mitglied der syrischen Künstlervereinigung und widmete sein Leben dem Rundfunk, wo er Schauspiel und Rundfunkregie vereinte.
Während seiner Karriere produzierte Mazen Lutfi etwa 16.000 Stunden dramatischer Rundfunk, was ihn zu einem der herausragendsten Pioniere des Rundfunkdramas in Syrien und der arabischen Welt machte.
Seine Werke und künstlerischen Beiträge
Zu seinen bekanntesten Rundfunkarbeiten gehören:
Geschichten aus dem Unbekannten
Eine Stimme in der Erinnerung: Ein von ihm produziertes und inszeniertes Programm zur Ehrung der Pionierkünstler
Der Verstorbene trug auch zu Dutzenden von Fernseh- und Filmproduktionen bei, darunter: "Das Testament des Verstorbenen", "Die warmen Wurzeln", "Tarbish", "Tagebuch von Abu Anter", "Mirrors", "Dunya", "Nest der Verrückten" und "Die Frau des Mannes".
Auszeichnungen und Preise
Mazen Lutfi erhielt während seiner Karriere zahlreiche Auszeichnungen, darunter:
Den Goldpreis beim Festival von Tunis im Jahr 1986 für das Werk "Ähren der Literatur"
Goldene Kreativpreise beim Kairoer Festival für arabische Medien für Werke wie "Kreuzung des Regens", "Erstaunliche Phänomene" und "Eine Stimme in der Erinnerung"
Abschied von Künstlern und Publikum
Die syrische Künstlervereinigung trauerte um den verstorbenen Künstler und drückte ihr Bedauern über den Verlust einer der Säulen des syrischen Rundfunks aus, während seine Kollegen in der Kunstszene seine zahlreichen Beiträge und Positionen über viele Jahrzehnte hinweg in Erinnerung riefen.