"Hinweisangst" bedroht deinen Geist: Wie man mit der Unruhe durch vage Nachrichten auf dem Handy umgeht?

Die Therapeutin Alison McIlroy erklärt, dass Angst auftritt, wenn das Gehirn die Unklarheit von Nachrichten negativ interpretiert und glaubt, dass die andere Person wütend oder verärgert ist, obwohl es keine realen Beweise gibt. Währenddessen sagt Eileen Pinarli: "Gehirne hassen Unklarheit, und wenn wir keine klaren Informationen erhalten, erfindet das Gehirn bedrohliche Szenarien."
Umgebungen, in denen Angst auftritt
"Hinweisangst" kann im Arbeitsumfeld oder im persönlichen Leben auftreten, so die Spezialistin Saba Harouni Lory, insbesondere beim Erhalt von kurzen Nachrichten wie:
"Wir müssen reden"
ohne weitere Erläuterung, was bei manchen Panik und Stress auslöst.
Strategien zur Überwindung von Angst
Experten bieten mehrere praktische Lösungen an, um die Auswirkungen vager Nachrichten zu verringern:
Atemübungen:
Der Spezialist Darren Panarsi empfiehlt die 4-7-8-Methode: vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden anhalten und acht Sekunden ausatmen, um die Herzfrequenz zu senken und den Körper aus dem Kampf- oder Fluchtmodus zu bringen.
Vorübergehende Bildschirmpause:
Empfiehlt auch die Spezialistin Laura Nolan, um Stress abzubauen.
Gedanken benennen:
Man kann laut oder im Kopf sagen: "Das ist ein Teil von mir, der denkt, dass das Schweigen meines Freundes Wut bedeutet", um die Auswirkungen der negativen Interpretation zu verringern.
Direkte Fragen stellen, um Nachrichten zu klären:
Wie: "Kannst du deine letzte Nachricht klarstellen?" oder "Können wir kurz telefonieren?" um eine klare Erklärung zu erhalten.
Reale Erfahrung
Die Journalistin Cheryl Burke erklärte, dass sie nach der Anwendung dieser Strategien erkannte, dass die Nachricht ihrer Freundin nicht feindlich war, sondern das Ergebnis persönlicher Belastungen, was bestätigt, dass Beruhigung und rationale Analyse von Nachrichten die Auswirkungen der Hinweisangst verringern.