Syrische Bemühungen zur Rückgewinnung Tausender gestohlener Artefakte über Interpol

Die Direktion für Antiquitäten in der syrischen Provinz Idlib hat einen umfassenden Plan angekündigt, der in Zusammenarbeit mit der Internationalen Kriminalpolizei (Interpol) darauf abzielt, Tausende von syrischen Artefakten zurückzuverfolgen und zurückzugewinnen, die in den vergangenen Jahren aus dem Museum von Idlib und anderen Standorten geraubt wurden.
In einer speziellen Erklärung enthüllte der Direktor der Antiquitäten in Idlib, Herr Hassan Ismail, das Ausmaß des Verlustes und sagte: "Die Anzahl der verlorenen Artefakte wird auf Tausende geschätzt, und es wurde nachgewiesen, dass sie ins Ausland geschmuggelt wurden."
Ismail erläuterte den laufenden Arbeitsprozess und erklärte, dass die spezialisierten Teams "derzeit die Artefakte mit Fotos und Seriennummern dokumentieren und sie an Interpol senden, um bei der Rückgewinnung zu helfen", was den Weg für die Identifizierung und Beschlagnahme dieser Kulturgüter auf den internationalen Märkten ebnet.
Es sei erwähnt, dass das Museum von Idlib, das in seinen Hallen etwa ein Drittel der archäologischen Schätze Syriens beherbergt, aufgrund der Kriegsbedingungen erheblichen Schäden ausgesetzt war, da es drei Luftangriffen ausgesetzt wurde; einem von den syrischen Regierungstruppen und zwei von der russischen Luftwaffe, was zu erheblichen Zerstörungen an seiner Struktur und seinem Inhalt führte.
Im Rahmen seiner Ausführungen zur Zukunft des Museums wies der Direktor der Antiquitäten auf das laufende Restaurierungsprojekt hin und sagte: "Das Museum von Idlib unterliegt derzeit umfangreichen Restaurierungsarbeiten, die nach dem Erdbeben in der Türkei und Syrien begonnen haben, und umfasst die Vorbereitung der Innenräume, den Austausch des Daches und die Ausstattung der Ausstellungsräume, um es wieder für Besucher und ausländische Touristen zu öffnen", was auf ein neues Kapitel in der Erhaltung des kulturellen Erbes Syriens hinweist.