Siedler im Westjordanland haben ihre Angriffe auf Palästinenser intensiviert, indem sie mehrere Häuser in Brand setzten, Tränengas darin abfeuerten und deren Inhalte zerstörten. Zudem brannten sie Fahrzeuge nieder und schreckten Kinder in palästinensischen Dörfern auf.
Die Palästinensische Rote Kreuz-Gesellschaft berichtete, dass ihre Teams am Dienstagabend mit 4 Fällen von Erstickung aufgrund eines Angriffs von Siedlern und der Brandstiftung in der Gemeinde Susya im Massafer Yatta, südlich von Hebron, zu tun hatten. Den Betroffenen wurde vor Ort medizinische Hilfe geleistet.
Videoaufnahmen zeigten Brände in mehreren Gebieten, und Berichte wiesen darauf hin, dass mindestens 4 Standorte angegriffen wurden, darunter ein Wohnzelt und der Eingang eines Hauses, in dem sich eine Familie befand. Linke Aktivisten berichteten zudem, dass zwei Fahrzeuge in Brand gesetzt und die Fenster eines weiteren Fahrzeugs zerbrochen wurden.
Der Angriff erhielt breite Berichterstattung in den israelischen Medien, die Zeugenaussagen von Palästinensern aus der Region sendeten.
Die "Times of Israel" veröffentlichte eine Überschrift, die besagt: "Die Kinder drinnen... Brandstiftung an palästinensischen Häusern und Fahrzeugen in einem Angriff, der vermutlich von Siedlern ausgeht", während "Reshet Bet" des israelischen Rundfunks "Kan" berichtete, dass "das Militär die palästinensische Bevölkerung trotz seiner Verpflichtung nicht schützt".