Riad begrüßt die Einstufung des Washingtoner Zweigs der Muslimbruderschaft in Sudan als terroristisch

Das Königreich Saudi-Arabien hat die Einstufung des US-amerikanischen Zweigs der Muslimbruderschaft in Sudan als terroristische Organisation begrüßt und diese Maßnahme als Unterstützung für die Stabilität der Region angesehen.
Dies geschah während eines Telefonats zwischen dem saudi-arabischen Außenminister Prinz Faisal bin Farhan bin Abdullah und seinem amerikanischen Kollegen Marco Rubio, wobei Prinz Faisal die Wertschätzung des Königreichs für diesen Schritt zum Ausdruck brachte und betonte, dass Riad alles unterstützt, was zur Sicherheit und zum Wohlstand der Region beiträgt.
Die beiden Seiten erörterten auch die anhaltenden iranischen Angriffe auf das Königreich und die Länder der Region und tauschten Ansichten über Möglichkeiten aus, die Sicherheit der Bürger und Bewohner in Saudi-Arabien zu gewährleisten.
Das US-Außenministerium gab am Montag bekannt, dass die Muslimbruderschaft in Sudan auf die Liste der weltweit als besonders terroristisch eingestuften Organisationen gesetzt wurde, wobei die Einstufung ab dem 16. März 2026 in Kraft tritt.
Die Erklärung bestätigte, dass die Gruppe Gewalt gegen Zivilisten einsetzt und versucht, die Bemühungen zur Lösung des Konflikts in Sudan zu untergraben und ihre extremistische Ideologie zu verbreiten, wobei darauf hingewiesen wurde, dass die Einstufung auch den militärischen Arm der Gruppe, "Liwa al-Bara' bin Malik", umfasst.
Washington stellte klar, dass diese Entscheidung damit zusammenhängt, dass viele Kämpfer von "Liwa al-Bara'" Unterstützung und Ausbildung von der iranischen Revolutionsgarde erhalten, was die terroristischen Aktivitäten der Gruppe mit den regionalen Interventionen des Iran verbindet.
Dieser Schritt erfolgt, nachdem die Vereinigten Staaten im Januar 2026 eine ähnliche Einstufung für mehrere Zweige der Muslimbruderschaft, darunter Ägypten, das als historisches Zentrum der Gruppe gilt, vorgenommen haben.