Piqué entfacht Kontroversen in Spanien nach Vorwürfen wegen aggressiven Verhaltens gegenüber dem Schiedsrichter des Spiels Andorra

Piqué greift den Schiedsrichter des Spiels Andorra an und wirft ihm unprofessionelles Verhalten vor
Gerard Piqué, Eigentümer des FC Andorra, setzte sein aggressives Verhalten gegenüber Schiedsrichter Alonso de Ina Wolf während des Spiels seiner Mannschaft gegen Albacete fort, das mit einer 1:0-Niederlage für Andorra endete, wie im offiziellen Schiedsrichterbericht vermerkt.
Details zum Spiel Andorra gegen Albacete und den roten Karten
Das am Freitag ausgetragene Spiel war in den letzten Minuten von großer Anspannung geprägt, da der Schiedsrichter vier rote Karten zeigte, darunter eine für Trainer Carles Mansó, was die Proteste innerhalb des FC Andorra verstärkte.
Schiedsrichterbericht enthüllt Piqués „bedrohliches“ Verhalten im Tunnel
Der Schiedsrichter erklärte in seinem Bericht, dass Piqué ihn zur Halbzeit im Tunnel zu den Umkleideräumen gerufen habe, um gegen seine Entscheidungen zu protestieren. Er merkte an, dass Piqué ihn auf eine Weise angesprochen habe, die er als „bedrohlich“ beschrieb, und ihm bis auf wenige Zentimeter nahe kam, während er ihn bis zum Eingang des Schiedsrichterraums verfolgte.
Der Schiedsrichter fügte hinzu, dass Piqué zu ihm sagte: „Jetzt, wenn du willst, schreib das in den Bericht“, was direkt auf seine Herausforderung hinwies, den Vorfall zu dokumentieren.
Verantwortliche von Andorra greifen das Schiedsrichterteam scharf an
Die Proteste beschränkten sich nicht nur auf Piqué; der Schiedsrichterbericht vermerkte, dass der Vereinsvertreter Christian Lanzarote Abinoza den ersten Assistenten mit den Worten „Du bist der schlechteste Assistent in dieser Kategorie“ ansprach und dies fünfmal wiederholte.
Auch der Sportdirektor des Vereins, Jaume Nogues, übte scharfe Kritik am Schiedsrichter und sagte: „Er wurde uns absichtlich geschickt, während wir einen Brief an den Verband geschrieben hatten“ und fügte hinzu: „Eine Gruppe von Schurken!“.
Frühere Auseinandersetzung zwischen Andorra und dem Schiedsrichter vor dem Spiel
Die Wurzeln der Krise reichen über einen Monat zurück, als der FC Andorra offiziell beim technischen Komitee der Schiedsrichter beantragte, Schiedsrichter Alonso de Ina Wolf nicht für die Spiele der Mannschaft einzusetzen, aufgrund früherer Konflikte zwischen den beiden Parteien.
Nachricht des FC Andorra in sozialen Medien nach dem Spiel
Der Verein veröffentlichte nach dem Spiel eine Erklärung über soziale Medien, in der er auf sein vorheriges Anliegen hinwies und sagte: „Wir wünschen uns, dass die Antworten des spanischen Fußballverbands so schnell kommen wie die roten Karten von Herrn Ina Wolf“, was eine direkte Kritik an den Schiedsrichterentscheidungen darstellt.
Piqués Aussagen: Der Schiedsrichter hat Rechnungen mit Andorra zu begleichen
Piqué verschärfte seinerseits den Ton und betonte, dass der Schiedsrichter nicht das erforderliche Niveau habe und ihn beschuldigte, „Rechnungen mit dem Verein begleichen“ zu wollen. Er fügte hinzu: „Vor einem Monat haben wir beantragt, ihn nicht einzusetzen, wie kann er dann nach kurzer Zeit erneut ausgewählt werden?“.
Piqué kritisiert die Schiedsrichterkosten und die Anzahl der Schiedsrichter in der Liga
Piqué setzte seine Aussagen fort und kritisierte das Schiedsrichtersystem, indem er darauf hinwies, dass jeder Verein jährlich mehr als 470.000 Euro zahlt, um sicherzustellen, dass mehr als 20 Schiedsrichter in der zweiten Liga vorhanden sind, und fragte sich, warum derselbe Schiedsrichter trotz offizieller Einwände erneut eingesetzt wird.
Piqué: Die roten Karten sind erstaunlich und Strafen stehen bevor
Piqué schloss seine Ausführungen mit der Äußerung ab, dass er erstaunt sei über die Leichtigkeit, mit der vier rote Karten wegen „Protests“ gezeigt wurden, und bezeichnete das Geschehene als „beschämend“ und betonte, dass die Folgen des Vorfalls nicht ohne offizielle Berichte und mögliche Strafen bleiben werden.