Ölpreise schwanken vor den Atomgesprächen zwischen den USA und Iran

Die Ölpreise erlebten am Montag eine schwankende Bewegung, da die Preise vor den erwarteten Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran zurückgingen, während weiterhin Bedenken hinsichtlich der Spannungen bestehen, die den globalen Ölfluss beeinflussen könnten.
Die Futures für Brent-Öl lagen bei 67,72 Dollar pro Barrel, während das US-amerikanische West Texas Intermediate bei 62,86 Dollar lag, unterstützt durch geopolitische Risiken.
Es ist erwähnenswert, dass es am Montag keine Abrechnung für West Texas Intermediate geben wird, da der Markt geschlossen ist.
Obwohl die Preise leicht gesunken sind, blieben die Märkte stabil, während sie auf die Ergebnisse der Atomgespräche warteten, bei denen der Iran ein Abkommen anstrebt, das wirtschaftliche Vorteile für beide Seiten bringt, einschließlich Investitionen in den Bereichen Energie, Bergbau und den Kauf von Flugzeugen.
Tony Sycamore, Marktanalyst bei "IG":
"Da beide Seiten an ihren roten Linien festhalten, sind die Chancen auf eine Einigung gering, und es ist wahrscheinlich, dass diese Ruhe nur eine Ruhe vor dem Sturm ist".
Auf militärischer Ebene hat die USA ein zweites Flugzeugträger in die Region geschickt, um sich auf eine mögliche militärische Konfrontation vorzubereiten, falls die Gespräche scheitern, während die iranische Revolutionsgarde vor der Reaktion auf Angriffe auf iranisches Territorium oder amerikanische Stützpunkte gewarnt hat.
In der Zwischenzeit erwägt die "OPEC+"-Gruppe der Ölproduzenten, ab April die Produktionssteigerungen wieder aufzunehmen, nachdem sie drei Monate lang ausgesetzt wurden, um der erwarteten Nachfrage im Sommer gerecht zu werden.
Sycamore sagte: "Der Markt hat gut auf diese Berichte reagiert, und ohne die Unterstützung durch geopolitische Risiken wäre der Preis für West Texas Intermediate heute Morgen unter 60 Dollar gefallen".
Die Prognosen deuten darauf hin, dass die Aktivitäten an den globalen Finanzmärkten heute schwach sein werden, da die Märkte in China, Südkorea und Taiwan aufgrund von Feiertagen geschlossen sind.
Die Ölpreise stehen weiterhin unter dem Einfluss geopolitischer Spannungen, während sie auf die Ergebnisse der zweiten Gesprächsrunde warten, die morgen in Genf stattfinden wird, in einer Atmosphäre der vorsichtigen Erwartung unter globalen Investoren.