Die irakische Justiz hat heute, Dienstag, die Übergabe von zwei Verdächtigen an Finnland und die Vereinigten Staaten bekannt gegeben, nachdem bestätigt wurde, dass sie nicht mit der Organisation "ISIS" verbunden sind, wie die Nachrichtenagentur "AFP" berichtete.
Details zur Übergaberechtslage und den rechtlichen Verfahren
Das "Nationale Zentrum für internationale justizielle Zusammenarbeit" erklärte in einer Mitteilung, dass die Verdächtigen (ein finnischer Minderjähriger und ein Amerikaner) nach Abschluss der rechtlichen und gerichtlichen Verfahren an die Behörden ihrer Länder übergeben wurden, im Rahmen der internationalen justiziellen Zusammenarbeit.
Die Mitteilung erläuterte, dass die Übergabe nach umfassenden Ermittlungen erfolgte, die bewiesen, dass keine Verbindung zu "ISIS" bestand, was ihre Freilassung und Rückführung in ihre Heimatländer erforderlich machte.
Der Irak verwaltet einen komplexen Fall von Inhaftierten aus Dutzenden von Ländern
Diese Entwicklung kommt, während der Irak weiterhin Tausende von inhaftierten Personen verwaltet, die mit Terrorismusfällen in Verbindung stehen, darunter Iraker und Ausländer aus mehr als 60 Ländern, die während der Jahre des Krieges gegen die Organisation festgenommen wurden.
Fortlaufende Übertragung und Übergabe im Rahmen internationaler Zusammenarbeit
In den vergangenen Jahren hat der Irak Hunderte von Inhaftierten in ihre Heimatländer überführt, im Rahmen internationaler Bemühungen zur Behandlung des Themas ausländischer Kämpfer und ihrer Familien und zur Regelung ihrer rechtlichen Situation.
Von der ISIS-Kriegsführung zur Nach-Niederlage-Phase
Es sei daran erinnert, dass die Organisation "ISIS" 2014 große Teile des Iraks kontrollierte, bevor die irakischen Streitkräfte, unterstützt von der internationalen Koalition, sie 2017 besiegten, während ihre Niederlage in Syrien 2019 später bekannt gegeben wurde.