Die iranische Revolutionsgarde greift 10 Öltanker in der Straße von Hormus an

Die iranische Revolutionsgarde gab am Dienstagabend, dem 3. März 2026, bekannt, dass mehr als 10 Öltanker beschädigt wurden, nachdem sie Sicherheitswarnungen ignoriert hatten, und betonte, dass die Schiffe den "Durchfahrtsverbot" durch die Straße von Hormus nicht befolgt hätten.
Iranische Beamte erklärten, dass das Ziel dieser Maßnahmen eine Deeskalation sei, während sie die Ursache für die Instabilität auf die Politiken der Vereinigten Staaten und Israels zurückführten.
Der politische Berater der Marine der Revolutionsgarde, Mohammad Akbarzadeh, erklärte, dass die Durchfahrt von Öltankern, Handelsschiffen und Fischereifahrzeugen durch die Straße unmöglich geworden sei, und wies darauf hin, dass eine Nachricht an das globale Navigationsnetzwerk gesendet wurde, die besagt, dass die Straße derzeit kriegsähnlichen Bedingungen unterliegt, mit der Möglichkeit, dass Schiffe durch Raketen oder unkontrollierte Drohnen beschädigt werden könnten.
Akbarzadeh bestätigte, dass die wiederholten iranischen Warnungen bezüglich der Straße von Hormus nicht beachtet wurden, was zur Beschädigung der zehn Tanker führte, und betonte, dass Iran stets bestrebt gewesen sei, die Deeskalation zu fördern und Sicherheit und Stabilität im Golf, in der Region und weltweit zu gewährleisten. Jedoch hätten die Handlungen des amerikanischen Präsidenten Donald Trump und des israelischen Premierministers Benjamin Netanjahu seit Beginn der Krise zur Zunahme der Instabilität und zur Störung der Weltwirtschaft beigetragen.
Im Gegenzug gab Trump bekannt, dass er der US-amerikanischen International Development Finance Corporation befohlen habe, politische Risikoabsicherungen und finanzielle Garantien für den maritimen Handel durch den Golf bereitzustellen, und wies darauf hin, dass die US-Marine Tanker begleiten könnte, falls dies erforderlich sei. Er bestätigte über soziale Medien, dass die Vereinigten Staaten den "freien Fluss von Energie in die Welt" garantieren würden, mit der Möglichkeit, später weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Diese Eskalation kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die iranische Marine die Straße von Hormus vollständig überwacht, was zu einem Anstieg der Ölpreise weltweit und zu einem beispiellosen Einfluss auf die Volkswirtschaften mehrerer Länder, insbesondere der Vereinigten Staaten und der EU-Staaten, geführt hat.
Energieexperten weisen darauf hin, dass eine Fortdauer der aktuellen Situation von mehr als drei Wochen zu schweren wirtschaftlichen Krisen auf globaler Ebene führen könnte.