Die Unruhen im Golf bedrohen die Aluminium- und Düngemittelversorgung und belasten die globalen Märkte

Die Golfregion erlebt beispiellose Störungen im Seeverkehr, was die Exporte strategischer Waren wie Aluminium und Düngemittel unter direkten Druck setzt.
Die Financial Times berichtete, dass einige Öl- und Gasanlagen trotz fehlender direkter Angriffe stillgelegt wurden, angesichts der zunehmenden Sicherheits Spannungen in der Region.
In einem proaktiven Schritt wies der US-Präsident Donald Trump darauf hin, dass die US-Marine Tanker, die durch die Straße von Hormuz fahren, begleiten könnte, falls nötig. Er beauftragte auch die International Development Finance Corporation, politische Risikoversicherungen für den Seehandel im Golf bereitzustellen.
In London gaben Beamte der Lloyd's Market Authority bekannt, dass sie mit dem US-Unternehmen zusammenarbeiten, um einen umfassenden Versicherungsschutz gegen politische Risiken und Garantien für den Seehandel zu entwickeln. Sie betonten, dass das Ziel darin besteht, die Führungsposition der Behörde im Bereich der Kriegsrisikoversicherung weltweit zu bewahren.
Ein Sprecher der Behörde sagte:
"Lloyd's arbeitet konstruktiv mit der US-Entwicklungsfinanzierungsgesellschaft und den beteiligten Parteien zusammen, mit dem Fokus darauf, die weltweite Führungsposition der Behörde im Bereich der Kriegsrisikoversicherung aufrechtzuerhalten."
Diese Entwicklungen kommen vor dem Hintergrund wirtschaftlicher Warnungen, dass eine längere Störung der Straße von Hormuz zu einer katastrophalen Krise auf den Öl- und Gasmärkten führen könnte, obwohl große Vorräte und alternative Quellen die Krise vorübergehend mildern könnten.