Die ehemalige israelische Geisel "Mia Shim" beschuldigt einen Fitness-Trainer, sie vergewaltigt zu haben.

Israeli Medienquellen berichten, dass ein bekannter Fitness-Trainer in Tel Aviv mit Vorwürfen wegen sexueller Übergriffe auf eine Frau konfrontiert ist, die zuvor von der Hamas festgehalten wurde, bevor sie freigelassen wurde.
Der Vorfall hat eine breite Kontroverse ausgelöst, da die Berichte zwischen den Aussagen des Opfers und Zweifeln an der Glaubwürdigkeit der Geschichte variieren.
Laut der hebräischen Website "Mako" hat Mia Shim, eine ehemalige Gefangene, die im Rahmen eines Austauschgeschäfts freigelassen wurde, eine offizielle Beschwerde bei der Polizei eingereicht, in der sie dem Trainer vorwirft, sie mit Drogen bewusstlos gemacht und sie dann in einer Wohnung im Norden von Tel Aviv angegriffen zu haben. Sie erklärte, dass sie den Beschuldigten durch das Fitnessstudio kennengelernt habe, das er besitzt und das von mehreren öffentlichen Persönlichkeiten besucht wird.
Berichten zufolge brachte ein Freund des Opfers sie ins Krankenhaus, nachdem er sie in einem verwirrten Zustand gefunden hatte, wobei eine medizinische Untersuchung Anzeichen entdeckte, die die Vorwürfe einer Vergewaltigung stützen.
Der Trainer gestand, Shim an dem genannten Ort getroffen zu haben, bestritt jedoch jegliche Beteiligung an illegalen Handlungen.
Es sei erwähnt, dass Shim während des Angriffs am 7. Oktober 2023 gefangen genommen wurde und einen Monat später freigelassen wurde. Sie hatte zuvor erklärt, dass sie während ihrer Haftzeit ständig Angst vor Übergriffen hatte.
Der Vorfall hat in israelischen Kreisen wütende Reaktionen ausgelöst, insbesondere wegen der besonderen Situation des Opfers als öffentliche Persönlichkeit, während einige Medien die Geschichte in Frage stellten und auf die Komplikationen der Ermittlungen hinwiesen, einschließlich der Schwierigkeit, die Vorwürfe der Betäubung zu überprüfen.
Auch die Absage von Shims Hochzeit, die für den 24. März geplant war, hat weitere Fragen zu ihren Motiven aufgeworfen.
Einige Medien haben Spekulationen veröffentlicht, die darauf hindeuten, dass die Geschichte übertrieben oder erfunden sein könnte, da es bisher keine schlüssigen Beweise gibt. Die Ermittlungen dauern an, um die Umstände des Vorfalls zu klären.