Kontroversen bei den Olympischen Winterspielen: Ausschluss von 5 Athletinnen wegen ihrer Anzüge

Strenge Vorschriften für Anzüge
Die Vorschriften des internationalen Skiverbandes verlangen, dass Sprunganzüge aus bestimmten Materialien hergestellt werden und dass der Stoff nicht mehr als 2 bis 4 Zentimeter über den Körper hinausragt, um sicherzustellen, dass der Athlet keinen aerodynamischen Vorteil erhält. Bei den aktuellen Spielen setzte das Komitee 3D-Scangeräte ein, um die Einhaltung dieser Regeln zu überprüfen.
Die ausgeschlossenen Athletinnen
Die Namen der ausgeschlossenen Athletinnen sind:
Die Deutsche Katharina Althaus
Die Norwegerinnen Silje Opseth und Anna Odine Strøm
Die Japanerin Sara Takanashi
Die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz
Die Punkte von Althaus, Iraschko-Stolz und Takanashi wurden aus der ersten Runde gestrichen, während die Punkte von Opseth und Odine Strøm im Finale annulliert wurden, was Norwegen aus dem Wettbewerb um die Mannschaftsmedaille ausschloss.
Reaktionen
Althaus äußerte öffentlich ihren Unmut und bezeichnete die Entscheidung als "verheerend für das Damenskispringen", während Opseth die Entscheidung als "sehr seltsam" bezeichnete und sich beim Publikum entschuldigte.
Die Entscheidung hatte erhebliche Auswirkungen auf die Chancen der Teams im Wettbewerb, insbesondere Norwegen, das kurz davor war, die Goldmedaille zu gewinnen, wenn nicht ihre Athletinnen ausgeschlossen worden wären.