CENTCOM kündigt Verbot für 70 Öltanker, iranische Häfen zu betreten oder zu verlassen

CENTCOM: Verbot für mehr als 70 Öltanker, iranische Häfen zu betreten oder zu verlassen
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) gab am Freitag, den 8. Mai 2026, bekannt, dass die US-Streitkräfte mehr als 70 Öltanker daran gehindert haben, die iranischen Häfen zu betreten oder zu verlassen. Dies ist Teil der fortlaufenden US-Seeblockade gegen Iran seit dem 13. April.
CENTCOM bestätigte in einer offiziellen Erklärung, dass die betroffenen Handelsschiffe in der Lage sind, mehr als 166 Millionen Barrel iranisches Öl zu transportieren, was einen geschätzten Wert von über 13 Milliarden Dollar darstellt und das wachsende wirtschaftliche Einfluss auf Teheran aufgrund der militärischen Eskalation in der Region widerspiegelt.
Die US-Seeblockade gegen Iran dauert seit April an
Das US-Zentralkommando erklärte in einem Beitrag auf der Plattform X, dass die US-Streitkräfte weiterhin strenge maritime Beschränkungen für den Schiffsverkehr in Verbindung mit den iranischen Häfen durchsetzen. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Verbote sowohl Handelsschiffe als auch Öltanker betreffen, die versuchen, ein- oder auszureisen.
Dies geschieht vor dem Hintergrund zunehmender militärischer Spannungen zwischen den USA und Iran im Golf und der Straße von Hormus, während internationale Bedenken über die Auswirkungen der Krise auf die globalen Energieversorgung bestehen.
Angriffe auf Tanker, die versuchten, die US-Blockade zu durchbrechen
Informierte Quellen, die von "Fox News" zitiert wurden, berichteten, dass das US-Militär leere Öltanker angegriffen hat, die versucht hatten, die Seeblockade zu durchbrechen und nach Iran zu gelangen. Dies spiegelt die Entschlossenheit Washingtons wider, seine militärischen und wirtschaftlichen Maßnahmen gegen Teheran durchzusetzen.
Die iranischen Behörden haben bisher keine sofortige offizielle Stellungnahme zu diesen Informationen abgegeben, während die Sicherheitslage in den strategischen Seewegen des Persischen Golfs angespannt bleibt.
Marco Rubio: Irans Kontrolle über die Straße von Hormus ist inakzeptabel
Im Zuge der maritimen Eskalation betonte der US-Außenminister Marco Rubio während einer Pressekonferenz, dass Irans Kontrolle über die Straße von Hormus "in keiner Weise akzeptabel" sei.
Rubio erklärte, dass Teheran "behauptet, es kontrolliere eine internationale Wasserstraße, aber die USA werden das nicht zulassen", was auf die strategische Bedeutung der Straße hinweist, durch die ein großer Teil der globalen Öl- und Gasexporte verläuft.
US-Streitkräfte bestätigen das Versenken iranischer Boote in der Straße von Hormus
Der US-Außenminister betonte, dass die US-Streitkräfte iranische Schnellboote versenken, die eine Bedrohung für Handelsschiffe in der Straße von Hormus darstellen könnten, und bestätigte die Fortsetzung militärischer Operationen zum Schutz der internationalen Schifffahrt und zur Sicherung der Handelsrouten.
Die Straße von Hormus ist eine der wichtigsten Wasserstraßen der Welt, durch die etwa ein Fünftel der globalen Öl- und Gaslieferungen verläuft, was jede militärische Eskalation dort von großem wirtschaftlichem und politischem Interesse macht.
Washington erwartet iranische Antwort während der anhaltenden militärischen Spannungen
Marco Rubio kündigte an, dass die USA in den kommenden Stunden mit einer iranischen Antwort rechnen, und äußerte die Hoffnung, dass die Antwort positiv sei und zur Deeskalation zwischen den beiden Seiten beiträgt.
Der Schusswechsel zwischen den US- und iranischen Streitkräften in der Straße von Hormus in der Nacht zum Donnerstag hat Zweifel an der Möglichkeit geweckt, schnell zu einer Vereinbarung zu gelangen, die die Konfrontationen beendet, obwohl US-Präsident Donald Trump bestätigte, dass die Waffenruhe zwischen den beiden Seiten weiterhin besteht.
Washington kündigt Angriffe auf iranische Militäranlagen nach maritimen Angriffen an
Die Vereinigten Staaten gaben bekannt, dass sie iranische Militäranlagen angegriffen haben, nachdem mehrere ihrer Schiffe in der Straße von Hormus angegriffen wurden, die seit dem Ausbruch des US-israelischen Krieges gegen Iran am 28. Februar zu einem Hauptkonfrontationspunkt geworden ist.
CENTCOM bestätigte, dass die iranischen Streitkräfte Raketen und Drohnen auf drei US-Kriegsschiffe abgefeuert haben, ohne direkte Treffer zu erzielen, und wies darauf hin, dass die US-Streitkräfte die Bedrohung erfolgreich abwehren und durch Angriffe auf Bodenstützpunkte in Iran reagieren konnten.
Iran beschuldigt Washington, den Waffenstillstandsvertrag zu verletzen
Das Hauptquartier von Khatam al-Anbiya, das zentrale Operationszentrum der iranischen Streitkräfte, beschuldigte die USA, den seit dem 8. April geltenden Waffenstillstandsvertrag zu verletzen.
Die iranische Seite erklärte, dass die Zusammenstöße nach dem Angriff US-amerikanischer Marineeinheiten auf zwei Schiffe, eines davon ein iranischer Öltanker, begonnen hätten, was die iranischen Streitkräfte dazu veranlasste, mit Raketen und Drohnen zu reagieren, bevor Washington Angriffe auf das, was Teheran als "zivile Gebiete" im Süden des Landes bezeichnete, startete.
Iranische Bedrohungen lähmen die Schifffahrt in der Straße von Hormus
Die wiederholten iranischen Bedrohungen gegen Handelsschiffe seit dem Ausbruch des Krieges haben die Schifffahrt in der Straße von Hormus gestört, was weltweite Bedenken hinsichtlich der Stabilität der Energiemärkte und der internationalen Lieferketten aufwirft.
Die US-Seeblockade gegen die iranischen Häfen hat zudem den wirtschaftlichen Druck auf Iran erhöht, das bereits vor dem Ausbruch des letzten Krieges unter wirtschaftlichen Krisen und internationalen Sanktionen litt.