Bangladesch: Die Minderheitenstrategie führt Tariq Rahman zu einem überwältigenden Sieg bei den Parlamentswahlen

Die entscheidende Minderheitenpolitik
Die Politik der Partei gegenüber den Minderheiten wurde als entscheidender Faktor für diesen Sieg angesehen, da Tariq Rahman Hindus, Buddhisten und Christen – die etwa 10% der Bevölkerung ausmachen – versicherte, dass sie gleichberechtigte Bürger sind und nicht nur ein "Wahlreservoir".
Dies spiegelte sich in einer erhöhten Wahlbeteiligung in Wahlkreisen mit einer hohen Minderheitenbevölkerung wie Dhaka, Chittagong und Khulna wider, was dazu beitrug, Tariq Rahman gegenüber seinen Konkurrenten, einschließlich der Islamischen Gemeinschaft, zu begünstigen.
Schritte zur Förderung der umfassenden Staatsbürgerschaft
Die Partei verabschiedete die Charta von Juli 2026, die in einem Referendum zeitgleich mit den Wahlen genehmigt wurde und die eine Neudefinition der Staatsbürgerschaft auf nationaler Basis vorsieht sowie das Parlament innerhalb von 180 Tagen in eine verfassungsgebende Versammlung umwandelt, um eine neue Verfassung zu entwerfen.
Außerdem stärkte Tariq Rahman sein Führungsbild durch Besuche von Tempeln und Treffen mit religiösen Führern, sowie durch eine Rede, die sich auf den Staat der Institutionen und die Entwicklung konzentrierte, zusätzlich zur Ansprache der Jugend durch wirtschaftliche Programme, die die Entwicklung fördern und den Begriff "Minderheiten" durch "gleiche Bangladescher" ersetzen, um das Gefühl der Staatsbürgerschaft zu vertiefen.
Bestehende Herausforderungen
Trotz des überwältigenden Sieges sieht sich Tariq Rahman mehreren Herausforderungen gegenüber, insbesondere der Präsenz extremistischer Gruppen im Parlament, den Schwierigkeiten bei der Ausarbeitung der neuen Verfassung sowie der Rohingya-Flüchtlingskrise und dem Zustrom von mehr als 1,2 Millionen Flüchtlingen aus Myanmar, was eine erhebliche wirtschaftliche und sicherheitspolitische Belastung für das Land darstellt.