Eine amerikanische Senatorin fordert die Lockerung der Sanktionen gegen Syrien: Eine Gelegenheit zur Stärkung der nationalen Sicherheit.

Die demokratische Senatorin und prominente Mitglied des Ausschusses für auswärtige Beziehungen des US-Senats, Jean Shaheen, hat dazu aufgerufen, die Beschränkungen für die Zusammenarbeit mit der Übergangsregierung in Syrien zu lockern. Sie betrachtet den Zusammenbruch des Regimes von Bashar al-Assad als "außergewöhnliche Gelegenheit", um die nationale Sicherheit der USA zu stärken und die Stabilität in der Region zu fördern.
Dieser Aufruf erfolgte in einem gemeinsamen Brief, den Shaheen zusammen mit dem republikanischen Senator Jim Risch unterzeichnete und an den Außenminister Marco Rubio und den Finanzminister Scott Piesent richtete. Darin forderten sie konkrete Maßnahmen zur Lockerung der Sanktionen, die die Zusammenarbeit in wichtigen Bereichen wie Energie, Landwirtschaft, Infrastruktur, Kommunikation und Bildung behindern.
Shaheen erklärte, dass die bisher erteilten Lizenzen des Finanz- und Außenministeriums zur Unterstützung bestimmter Formen der Zusammenarbeit aufgrund "zeitlicher und geografischer Einschränkungen" nur begrenzt wirksam waren. Sie forderte eine Ausweitung dieser Lizenzen und eine erhöhte Flexibilität für die Akteure vor Ort.
Sie betonte, dass die Aufhebung der Beschränkungen dringend benötigte finanzielle Liquidität für die syrische Wirtschaft bereitstellen und sie vor einem Zusammenbruch in dieser sensiblen Phase bewahren würde. Außerdem sei dies "ein notwendiger Schritt, um ein Umfeld zu schaffen, das die amerikanischen Interessen in Syrien unterstützt".
Prioritäten der nationalen Sicherheit und der gemeinsamen Zusammenarbeit
Der Brief behandelte Sicherheitsfragen von hoher Priorität für die Vereinigten Staaten, darunter die Bekämpfung des Terrorismus, die Eindämmung des iranischen und russischen Einflusses, die Vernichtung chemischer Waffenreste, die Bekämpfung des Methamphetamin-Schmuggels sowie die Zusammenarbeit in Fällen von verschwundenen Amerikanern, allen voran dem Journalisten Austin Tice.
Shaheen warnte vor bestehenden Herausforderungen wie fortgesetzten Verletzungen in Westsyrien, dem Drogenhandel über den Irak und dem zunehmenden russischen Einfluss im Land.
Sie betonte, dass "konkrete Fortschritte seitens der Übergangsregierung in diesen Angelegenheiten umfassende Sanktionserleichterungen und die Öffnung internationaler Kooperationsmöglichkeiten erfordern", und warnte davor, dass "die Nichtbeachtung dieser Forderungen die wirtschaftliche und diplomatische Isolation Syriens verstärken würde".
Regionale Konkurrenz und die Rolle der Vereinigten Staaten
Der Brief wies auch auf die Risiken hin, die aus dem regionalen Wettbewerb zwischen der Türkei und Israel um die Zukunft Syriens resultieren könnten, was die amerikanischen Interessen bedrohen könnte. Er forderte die US-Regierung auf, schnell Maßnahmen zu ergreifen, um die Positionen der Verbündeten zu koordinieren.
Shaheen schloss mit der Bestätigung der Not