Algerischer Hacker führt 140.000 Cyberangriffe nur mit einem Laptop durch

Die Cybercrime-Einheit der kriminalpolizeilichen Abteilung hat enthüllt, dass der Festgenommene eine verdächtige Online-Plattform betrieb, die zur Erstellung von Phishing-Websites verwendet wurde, um Konten über betrügerische Links zu hacken, wobei Bilder und Identitäten bekannter Persönlichkeiten genutzt wurden, um die Opfer zu täuschen.
Die verdächtige Plattform und die zugeordneten Angriffe
Die Ermittlungen haben gezeigt, dass der Beschuldigte mehrere Online-Konten erstellt hat, die gefälschte Links verbreiten und die Opfer anlocken, was ihm ermöglichte, eine enorme Anzahl von Angriffen durchzuführen, die seit 2020 von einigen internationalen Cybersecurity-Websites dokumentiert wurden.
Während der Festnahme beschlagnahmten die Sicherheitsbehörden digitale Geräte, darunter einen Laptop, eine zentrale Einheit, vier externe Festplatten und zwei Mobiltelefone, von denen angenommen wird, dass sie bei der Durchführung der Angriffe verwendet wurden.
Schutzmaßnahmen und Bedrohungsbewältigung
Der Experte für Informations- und Kommunikationstechnologien, Raouf Belarbi, kommentierte den Fall und wies darauf hin, dass alle Algerier, insbesondere Personen in sensiblen Positionen und öffentliche Institutionen, Cyberangriffen ausgesetzt sind.
Belarbi betonte, dass die Lösung in umfassender Ausbildung und Schulung besteht, um zu lernen, wie man Konten und Plattformen schützt und mit Versuchen von Hacks umgeht. Er fügte hinzu, dass die Bekämpfung dieser Bedrohungen die Einrichtung von Sicherheitsbetriebszentren in jeder Institution erfordert, die von Cybersecurity-Experten geleitet werden, um frühzeitig vor möglichen Eindringversuchen oder Lösegeldforderungen zu warnen.