Hossam Al-Silawi bricht sein Schweigen mit einem neuen Video nach der Kontroversen um seine umstrittenen Äußerungen

Veröffentlichung des neuen Videos und erste Reaktion von Hossam Al-Silawi
In seinem ersten Auftritt nach der weitreichenden Kontroversen, die auf seine letzten Äußerungen folgten und zu einem Sicherheitsbefehl führten, ihn sofort bei seiner Rückkehr nach Jordanien festzunehmen, veröffentlichte der jordanische Künstler Hossam Al-Silawi ein neues Video über die „Story“-Funktion auf seinem Instagram-Konto, in dem er seine Position zu den Gerüchten über seine Äußerungen zum Islam klarstellt, sowie seine Antwort auf die Erklärung seines Vaters, der sich von ihm distanziert hat.
Al-Silawi: Die verbreiteten Videos wurden aus dem Kontext gerissen
Al-Silawi erklärte, dass die Clips, die von seinen Äußerungen verbreitet wurden, nicht vollständig waren und dass Teile davon herausgerissen und aus ihrem tatsächlichen Kontext genommen wurden, was zu einem Missverständnis führte und die weitreichende Kontroversen um seine Äußerungen auslöste.
Kritik an Content-Erstellern und Ausnutzung der Krise
Er kritisierte auch einige Content-Ersteller in sozialen Medien und warf ihnen vor, die aktuelle Krise auszunutzen, um die Interaktion und die Zuschauerzahlen zu steigern, anstatt das vollständige Bild zu vermitteln oder die Richtigkeit der verbreiteten Informationen zu überprüfen.
Bestätigung des islamischen Glaubens und Ablehnung der Gerüchte
Der jordanische Künstler bekräftigte seinen islamischen Glauben und wies die Gerüchte über seinen Glauben oder seine religiöse Zugehörigkeit zurück und betonte, dass er Muslim ist und an alle himmlischen Religionen glaubt, um seine Position zu den Kontroversen, die um ihn entstanden sind, zu klären.
Berührende familiäre Nachrichten an die Mutter und den Vater
Al-Silawi richtete eine berührende Dankesnachricht an seine Mutter, die ihn während der Krise unterstützt hat, und betonte, dass sie die Erste war, die ihn kontaktiert hat, was ihm viel von dem psychischen Druck nahm, den er erlebte.
Im Gegenzug sprach er über seinen Vater, der sich zuvor von ihm distanziert hatte, bevor er später zurücktrat, und sagte: „Ich danke meinem Vater, dass er sich von mir distanziert hat“, und fügte hinzu, dass sein Vater ihm nicht ausreichend beigebracht hat, was richtig und was falsch ist.
Post auf Instagram: „Ich bin mein eigener Berater und deshalb mache ich Fehler“
Al-Silawi schrieb auch über die „Story“-Funktion auf Instagram:
„Gott bezeuge, dass ich mein eigener Berater bin und deshalb mache ich Fehler. Anstatt mir eine Nachricht zu schicken, um mich zu führen und zu beraten, macht dein Vater eine Story über dich und distanziert sich von dir.“
Persönliches Leiden und Entzug des Kontakts zur Familie und Tochter
Al-Silawi enthüllte auch, dass ihm seit mehreren Monaten der Kontakt zu seinen Geschwistern verwehrt wurde, was sein psychisches Leiden verstärkte, und äußerte die Hoffnung, seine Tochter bald wieder umarmen zu können.
Er wies auch darauf hin, dass seine Tochter und ihre Mutter derzeit im Libanon sind, was seine familiäre und persönliche Situation in dieser Phase weiter kompliziert.
Fehlererkennung und Klarstellung seiner Position zur Krise
Al-Silawi schloss sein Gespräch mit der Bestätigung ab, dass er unbeabsichtigt in seiner Ausdrucksweise Fehler gemacht hat, und äußerte das Vertrauen, dass die Wahrheit bald ans Licht kommen wird, in Anspielung darauf, dass das, was passiert ist, das Ergebnis eines Missverständnisses und eines unvollständigen Kontexts seiner Äußerungen war.
Hintergrund der Krise und rechtliche Ermittlungen gegen ihn
Es sei daran erinnert, dass Hossam Al-Silawi die sozialen Medien nach Äußerungen dominierte, die eine weitreichende Kontroversen über den Islam und die Propheten auslösten, was zu einer Welle der Wut und Forderungen nach seiner Bestrafung führte.
Auch die jordanischen Sicherheitsbehörden schalteten sich in die Krise ein, und es wurde ein offizielles Rundschreiben zur Festnahme bei seiner Rückkehr nach Jordanien herausgegeben, im Zuge von Vorwürfen wegen Religionsbeleidigungund Anstiftung zur Unruhe sowie Beleidigung der Propheten, gemäß Artikel 273 des Strafgesetzbuches, der eine Haftstrafe von einem bis drei Jahren für jeden vorsieht, der sich des „öffentlichen Verbrechens gegen die religiösen Führer der Propheten“ schuldig macht.