Al-Eryani: Die Huthis sind keine nationale Kraft, sondern ein iranischer Arm im Jemen

Der jemenitische Informationsminister Muammar Al-Eryani bestätigte, dass die Erklärung der Huthi-Gruppe, ihre Treue zu Mojtaba Khamenei als Führer des Iran zu bekunden, die wahre Natur der Gruppe offenbart und zeigt, dass sie kein lokales jemenitisches Projekt vertreten, sondern als bewaffneter Arm agieren, der der iranischen Agenda folgt und darauf abzielt, ihren regionalen Einfluss zu stärken.
Al-Eryani sagte in einem Beitrag auf der Plattform "X", dass diese Treue alle Erzählungen entkräftet hat, die versucht haben, die Huthis als lokale Kraft oder unabhängigen politischen Akteur im Jemen darzustellen, und betonte, dass sie die Anweisungen der iranischen Führung im Rahmen eines grenzüberschreitenden regionalen Projekts umsetzen.
Er fügte hinzu, dass die Ereignisse im Jemen nicht nur einen Putsch gegen den Staat darstellen, sondern eine direkte Ausdehnung eines iranischen Projekts sind, das darauf abzielt, nationale Staaten zu untergraben und die regionale Sicherheit sowie internationale Interessen zu bedrohen.
Die Äußerungen von Al-Eryani kamen, nachdem Abdul-Malik Al-Huthi, der Führer der Huthi-Gruppe, dem iranischen Volk und der Revolutionsgarde zu der Wahl von Mojtaba Khamenei als neuen Führer des Iran gratuliert hatte, als Nachfolger seines Vaters Ali Khamenei, der am 28. Februar bei einem US-israelischen Luftangriff getötet wurde.
Al-Huthi wies in seiner Erklärung darauf hin, dass die Wahl von Khamenei "die Grundlagen der islamischen Revolution und des Systems im Iran stärkt" und rief zur Unterstützung des iranischen Volkes und seiner militärischen Institutionen auf, was die anhaltende Loyalität der Gruppe zur iranischen Führung bestätigt.