Ahmed El Awadi in "Ali Clay": Zwischen Spannung und dem Stolperstein übertriebener Dramatik

Ein vertrautes Rezept für den Ramadan-Erfolg
Das Werk basiert auf den Elementen, die El Awadi in früheren Saisons zum Star gemacht haben, darunter die Ungerechtigkeit des Helden und sein Kampf gegen skrupellose Bösewichte, sowie ein romantischer Faden, der durch die Figur „Ruh“ sichtbar wird, die von der Künstlerin Yara Al-Sukari gespielt wird und die der Held aus einem Entführungsversuch am helllichten Tag rettet.
Dennoch bemerkten die Zuschauer einige Übertreibungen, die die Glaubwürdigkeit der Handlung mindern, was zu Diskussionen über die Logik einiger Ereignisse führte.
Der ideale Held... zu viel des Guten
Die auffälligsten Kritikpunkte sind die offensichtliche Übertreibung in der Idealität der Figur „Ali Clay“, die geduldig mit den Beleidigungen seiner Frau – Dura – in Bezug auf Geburtsstreitigkeiten umgeht, während die dramatische Begründung für eine Figur aus einem zusammenhaltenden Volksschicht schwach erscheint.
Auch die Geschichte von Alis Schwester (Reem Sami) und ihrem Ehemann (Mohamed Tharwat) überraschte das Publikum, da sie eine unrealistische Beziehung zu einem älteren und mittellosen Mann beinhaltet, der als „Trommler“ hinter den Tänzerinnen arbeitet und weder gut aussehend noch wohlhabend ist, was die Glaubwürdigkeit der Handlung schwächte.
Das Publikum trotz Kritik anziehen
Trotz der Übertreibungen zieht die Serie „Ali Clay“ weiterhin das Publikum an und bestätigt El Awadis Fähigkeit, einer der herausragendsten Stars der ägyptischen Dramatik in den letzten Jahren zu bleiben, während die hitzigen Diskussionen über die Glaubwürdigkeit einiger Szenen und Nebenhandlungen weitergehen.
Die Frage bleibt:
Wird die Spannung und Aufregung in der Lage sein, eine breite Fangemeinde zu halten, oder werden die Übertreibungen die Bewertung des dramatischen Werks beeinflussen?