Die UNESCO hat eine besorgniserregende Rückkehr zur Überlegenheit von Jungen in der Mathematik enthüllt, ein Phänomen, das seit etwa 30 Jahren nicht mehr in diesem Ausmaß beobachtet wurde.
Die Studie zeigt, dass die Geschlechterkluft nach einer Phase bemerkenswerter Verbesserungen wieder zu wachsen beginnt.
Internationale Daten zeigen die Überlegenheit von Jungen in den meisten Ländern
Die Ergebnisse basieren auf Daten der TIMSS-Studie, die Dutzende von Ländern umfasste.
Im Jahr 2023 übertrafen Jungen in 81% der Länder in der Grundschule die Mädchen, verglichen mit nur 52% im Jahr 2019.
Die Bildungsungleichheit weitet sich in den grundlegenden Mathematikfähigkeiten aus
Der Rückgang beschränkte sich nicht nur auf die allgemeine Überlegenheit, sondern betraf auch die grundlegenden Fähigkeiten.
Der Anteil der Mädchen, die das Minimum in Mathematik nicht erreicht haben, ist signifikant gestiegen, während die Zahl der Jungen mit schwachen Leistungen nahezu vollständig gesunken ist.
Die Sekundarstufe zeigt eine größere Komplexität in den Bildungsunterschieden
In der Sekundarstufe erscheint das Bild komplexer, aber der allgemeine Trend bleibt besorgniserregend.
Die Kluft ist weniger deutlich im Vergleich zur Grundschule, weitet sich jedoch langfristig allmählich aus.
Die Corona-Pandemie ist einer der Hauptgründe für den Rückgang der Leistungen von Mädchen
Die UNESCO führt diesen Rückgang teilweise auf die Auswirkungen von COVID-19 zurück, die zu langen Unterbrechungen im Bildungswesen führten.
Die Pandemie hat auch das Selbstvertrauen der Mädchen in Mathematik beeinträchtigt, was sich negativ auf ihre Leistungen ausgewirkt hat.
Vorgeschlagene Lösungen zur Stärkung des Selbstvertrauens von Mädchen und zur Verringerung der Kluft
Internationale Organisationen fordern frühzeitige Interventionen bereits in der Grundschule.
Zu den Lösungen gehören die Stärkung des Selbstvertrauens, die Bekämpfung von Stereotypen und die Schulung von Lehrern im Umgang mit geschlechtsspezifischen Unterschieden im Bildungsbereich.