Nach dem Übergriff auf die Botschaft der Vereinigten Arabischen Emirate in Damaskus äußerte der syrische Außenminister Asad Al-Shaibani sein starkes Bedauern über den Vorfall und betonte, dass jede Beleidigung, die von einer bestimmten Gruppe ausgeht, das syrische Volk nicht repräsentiert und nicht dessen ursprüngliche Werte widerspiegelt.
Er bestätigte in einem Beitrag auf seinem offiziellen Konto, dass die brüderlichen Beziehungen zwischen Syrien und den VAE auf gegenseitigem Respekt und konstruktiver Zusammenarbeit basieren.
Jasim Al-Badawi fordert die Verurteilung der Beteiligten
Seinerseits betonte der Generalsekretär des Golfkooperationsrats Jasim Al-Badawi sein starkes Bedauern und seine Verurteilung der Unruhen und des Übergriffs auf das Eigentum der Botschaft und den Wohnsitz des Botschafters und forderte die zuständigen Behörden in Syrien auf, die Beteiligten zur Rechenschaft zu ziehen und den Schutz der diplomatischen Gebäude gemäß den internationalen Normen und Abkommen zu gewährleisten.
Die syrischen Behörden intervenieren, um den Übergriff auf die Botschaft zu verhindern
Nach Angaben von Sicherheitsquellen versuchten Dutzende von Demonstranten, die Botschaft zu stürmen, nachdem sie sich von einer größeren, palästinenserfreundlichen Demonstration am Umayyadenplatz getrennt hatten. Die syrischen Sicherheitskräfte intervenierten jedoch und verhinderten den Übergriff und kümmerten sich um den Vorfall, um die Sicherheit des Gebäudes und der dort arbeitenden Personen zu gewährleisten.
Fortgesetzte Proteste in Damaskus gegen das Gesetz zur Hinrichtung palästinensischer Gefangener
Dieser Vorfall findet im Kontext fortlaufender Proteste statt, die seit der Verkündung des israelischen Knesset-Gesetzes, das die Hinrichtung durch Erhängen für vor Militärgerichten verurteilte Palästinenser vorsieht, stattfinden. Dies hat weitreichende öffentliche Proteste in Syrien und mehreren arabischen Ländern ausgelöst.