Nach 70 Jahren Forschung: Fasten schwächt die Konzentration bei gesunden Erwachsenen nicht

Wie passt sich der Körper während des Fastens an?
Forscher weisen darauf hin, dass der Körper nach etwa 12 Stunden ohne Nahrungsaufnahme beginnt, Fett als Energiequelle zu nutzen und Ketonkörper produziert, die das Gehirn effizient versorgen. Dieser natürliche Stoffwechselwechsel ermöglicht es dem Geist, während Zeiten der Nahrungsmangel geistig leistungsfähig zu bleiben, was eine evolutionäre Mechanismus ist, der den Menschen im Laufe der Geschichte unterstützt hat.
Darüber hinaus wird Fasten mit einer verbesserten Insulinempfindlichkeit und der Aktivierung des Prozesses der "Autophagie" in Verbindung gebracht, der zur Zellregeneration und zur Unterstützung eines gesunden Alterns beiträgt, was intermittierendes Fasten sowohl für den Körper als auch für das Gehirn vorteilhaft macht.
Die am stärksten betroffenen Gruppen beim Fasten
Trotz der ermutigenden Ergebnisse für Erwachsene zeigen die Daten, dass Kinder und Jugendliche empfindlicher auf Energieschwankungen reagieren und ihre Leistung beeinträchtigt sein kann, wenn sie Mahlzeiten auslassen. Zudem kann es bei Fastenden zu einem leichten Leistungsabfall kommen, wenn Tests zu späteren Tageszeiten oder bei auf Essen bezogenen Aufgaben durchgeführt werden, während neutrale Aufgaben stabil bleiben.
Beruhigende Botschaft vor dem Ramadan
Die Studie weist darauf hin, dass das Fasten über lange Stunden nicht bedeutet, dass gesunde Erwachsene an geistiger Schärfe verlieren, was die Fastenden vor dem Monat Ramadan beruhigt. Dennoch bleibt es wichtig, Fachleute zu konsultieren, wenn besondere gesundheitliche Bedingungen oder spezifische Ernährungsbedürfnisse vorliegen.