Die deutsche Zeitung Die Welt hat einen scharfen Angriff auf Real Madrid gestartet, nachdem der Verein aus der Champions League gegen Bayern München ausgeschieden ist, und bezeichnete den spanischen Klub als "schlechtesten Verlierer im weltweiten Fußball".
Die Kritik kam in einem ausführlichen Bericht, der das Verhalten des Teams nach der Eliminierung und das, was die Zeitung als Fortsetzung des Trends bezeichnete, die Schiedsrichter nach Niederlagen zu beschuldigen, behandelte.
Vorwürfe wegen unsportlichen Verhaltens und ständige Zweifel an den Schiedsrichtern
Der Bericht wies darauf hin, dass die Reaktionen von Real Madrid nach dem europäischen Ausscheiden wiederholt Vorwürfe gegen die Schiedsrichter beinhalteten und dass dieses Verhalten zu einem "festen Muster" des Vereins in entscheidenden Spielen geworden ist.
Die Zeitung kritisierte auch, dass der Klub in den letzten Jahren "einen Teil seines sportlichen Respekts verloren" habe, angesichts der wiederholten Kontroversen über Schiedsrichterentscheidungen.
Kritik an Vorfällen auf dem Platz und an der Vereinsführung
Der Bericht sprach auch die Rote Karte für den Spieler Eduardo Camavinga während des Spiels an und betrachtete den individuellen Fehler als einen der Faktoren, die das Ergebnis beeinflussten, neben der allgemeinen Leistung des Teams.
Die Zeitung wies auch auf frühere umstrittene Positionen des Vereins hin, darunter Proteste im Zusammenhang mit Entscheidungen über große individuelle Auszeichnungen.
Steigende Kontroversen über das Bild von Real Madrid in den europäischen Medien
Dieser mediale Angriff erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Kontroversen über die Leistung und das Verhalten von Real Madrid in europäischen Wettbewerben, insbesondere nach wiederholten Eliminierungen in entscheidenden Runden des Turniers.
Beobachter sind der Meinung, dass solche Kritiken eine breite mediale und öffentliche Polarisierung um einen der größten Fußballvereine der Welt widerspiegeln, während der Wettbewerb auf kontinentaler Ebene intensiver wird.