Venezuela protestiert gegen das Vorhandensein eines amerikanischen Atom-U-Bootes und verurteilt den Vertragsbruch

Der venezolanische Präsident Nicolás Maduro verurteilte, was er als Bruch der "nordamerikanischen Imperium" des Vertrages von Tlatelolco über das Verbot von Atomwaffen in Lateinamerika bezeichnete, nachdem ein Atom-U-Boot in der Region gesichtet wurde.
Maduro bezeichnete den Vorfall als "ernsthafte Bedrohung für Sicherheit und Frieden" und wies darauf hin, dass sein Land ihm mit "beispiellosem globalen Zusammenhalt" in der Geschichte Lateinamerikas und der Karibik begegnete. Der Präsident äußerte die Überzeugung, dass diese internationale Unterstützung für Venezuela die "Stärke der venezolanischen Diplomatie und ihre Souveränität" widerspiegelt.
Diese Äußerungen kamen während der Entgegennahme der Akkreditierung neuer Botschafter aus fünf Ländern in der Hauptstadt Caracas: Weißrussland, Kambodscha, Elfenbeinküste, Ungarn und Aserbaidschan. Während der Zeremonie betonte er, dass sein Land mit diesen Ländern an gemeinsamen Agenden arbeiten werde, die sich auf wirtschaftliche Entwicklung, Anwerbung von Investitionen und kulturellen Austausch konzentrieren.
In seiner Antwort auf die Krise wiederholte Maduro die Beschreibung der Außenpolitik seines Landes als "Diplomatie der Würde", inspiriert von dem Erbe von Bolívar und Chávez. Er betonte, dass es eine Diplomatie ist, die "den Kampf seines Volkes für gerechte Anliegen verkörpert" und dass das venezolanische Volk "einen hohen nationalen Geist im Verteidigen der Souveränität und der territorialen Einheit" hat.