Es wird erwartet, dass der amerikanische Präsident Donald Trump heute, am Montag, einen neuen Plan zur Bewaffnung der Ukraine mit Angriffswaffen bekannt geben wird, wie von informierten Quellen auf der Website "Axios" enthüllt wurde.
Die Informationen deuten darauf hin, dass der Plan Langstreckenraketen umfassen könnte, die in der Lage sind, Ziele im russischen Hinterland und möglicherweise sogar Moskau anzugreifen, obwohl die endgültige Entscheidung über die Art dieser Waffen noch nicht getroffen wurde.
Dieser Schritt stellt eine bedeutende Veränderung in Trumps Position dar, der zuvor darauf bestanden hatte, der Ukraine nur Verteidigungswaffen zu liefern, um direkte Konfrontationen mit Russland zu vermeiden.
Die sich schnell entwickelnden militärischen Entwicklungen und der Druck der westlichen Verbündeten, insbesondere innerhalb der NATO, haben die US-Regierung veranlasst, ihre Strategie zu überdenken.
Trump soll den Plan während seines bevorstehenden Treffens im Weißen Haus mit dem NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg vorstellen, während die Welt gespannt darauf wartet, welche Signale diese Gespräche hinsichtlich der westlichen Unterstützung für Kiew senden werden.
Dies erfolgt nach Trumps Ankündigung gestern, dass die Vereinigten Staaten Patriot-Luftabwehrsysteme in die Ukraine schicken werden.
Er sagte zu den Journalisten: "Wir werden ihnen Patriot-Systeme schicken, sie brauchen sie dringend", ohne die Anzahl zu bestätigen, und fügte hinzu: "Ich habe mich noch nicht auf die Anzahl festgelegt, aber sie werden einige davon haben, weil sie Schutz brauchen".
Zu erwähnen ist, dass diese Ankündigung kurz nach der Aussetzung einiger Waffenlieferungen nach Kiew durch Washington erfolgt, was diesen Schritt zu einer starken politischen und militärischen Botschaft an Moskau macht.
Amerikanische und europäische Beamte sind der Ansicht, dass die Bewaffnung der Ukraine mit Angriffswaffen den Verlauf des Krieges grundlegend verändern und möglicherweise den russischen Präsidenten Wladimir Putin dazu bringen könnte, seine Haltung zu Verhandlungen oder Fortsetzung militärischer Operationen neu zu bewerten.
Sie hoffen auch, dass dieser Schritt dazu beiträgt, die Fähigkeit der ukrainischen Streitkräfte zur Verteidigung ihres Territoriums zu stärken und die Initiative zurückzugewinnen.