Die Goldpreise fielen am Montag, nachdem der Dollar den höchsten Stand seit mehr als zwei Wochen erreicht hatte, während Investoren die vorsichtigere Haltung des US-Präsidenten Donald Trump bei der Verhängung von Zöllen gegen Handelspartner bewerten.
Der Goldpreis im Spotmarkt fiel um 0,6% auf 3006,84 US-Dollar pro Unze. Die US-Gold-Futures fielen um 0,2% auf 3015,60 US-Dollar pro Unze zum Zeitpunkt des Abschlusses.
"Bart Melek", Leiter der Rohstoffstrategie bei TD Securities, sagte: "Wir verzeichnen einen Rekord nach dem anderen, und jetzt verstärkt der Markt diese Gewinne, was teilweise durch den Anstieg des US-Dollars bedingt ist".
Gold, das keine Renditen abwirft und normalerweise als Absicherungsinstrument gegen geopolitische und wirtschaftliche Unruhen sowie Inflation betrachtet wird, erreichte in diesem Jahr bereits 16 Rekordhochs und erreichte letzte Woche mit 3057,21 US-Dollar pro Unze seinen bisherigen Höchststand.
Der Dollar stieg um 0,2%, erreichte den höchsten Stand seit mehr als zwei Wochen und macht Gold, das in Dollar gehandelt wird, für Käufer außerhalb der USA teurer.
US-Präsident Donald Trump deutete am Freitag an, dass es bei den geplanten Gegenzöllen, die am 2. April in Kraft treten sollen, einige Flexibilität geben werde. Diese Maßnahmen könnten zu Inflation und Wachstumsstörungen führen.
Gleichzeitig beließ die US-Notenbank letzte Woche den Zinssatz unverändert und deutete auf eine mögliche Senkung um ein Viertelprozentpunkt in diesem Jahr hin.
Investoren warten nun auf die Veröffentlichung der persönlichen Konsumausgaben in den USA am Freitag, die von der Federal Reserve als bevorzugtes Maß für die Inflationsberechnung angesehen wird.