Während er über das syrische staatliche Fernsehen sprach, sagte der Leiter des Büros für Beziehungen im Informationsministerium, "Ali Al-Rifai", dass "die Verzögerung des Starts der offiziellen Fernsehsender in Syrien nach der Befreiung des Landes vom Assad-Regime auf große technische und politische Herausforderungen zurückzuführen ist, an erster Stelle die Sanktionen gegen die Generaldirektion für Radio und Fernsehen, die die Ausstrahlung über Satelliten wie 'Nilesat' verbieten, trotz der fortlaufenden Bemühungen, diese Hindernisse zu überwinden".
Er fügte hinzu: "Die Medieneinrichtungen leiden unter dem Verfall der Ausrüstung, der Verwendung eines veralteten Betriebssystems sowie dem Rückgang des Personals aufgrund von Jahren der Korruption und Nepotismus".
Al-Rifai fuhr fort: "Ein neuer Fernsehsender benötigt mindestens ein Jahr Vorbereitungszeit, selbst unter normalen Umständen. Wie also in einer Medienumgebung, die vom vorherigen Regime zerstört wurde? Dennoch arbeitet ein Team von jungen Menschen seit vier Monaten daran, den Sender 'Syrian News' mit einem neuen Konzept neu zu starten".
Er betonte auch, dass der Sender bereit sei für den offiziellen Start, nachdem moderne Studios eingerichtet, professionelle Moderatoren geschult und eine neue redaktionelle Politik entwickelt wurden, die die Erwartungen der Syrer widerspiegelt.
Er informierte, dass "Syrian News" seit Anfang März täglich auf Sendung ist und bereit ist, offiziell zu senden, sobald das Frequenzproblem auf Nilesat gelöst und das technische Verbot aufgehoben ist.