Der Kulturminister bespricht mit der Geschäftsträgerin der deutschen Botschaft in Damaskus Möglichkeiten zur Stärkung der kulturellen Beziehungen zwischen den beiden Ländern.
May 27, 202539 AufrufeLesezeit: 1 Minuten

Schriftgröße
16
Der syrische Kulturminister Mohammed Yassin Saleh diskutierte am Dienstag mit Ann Sophie Beckdorf, der Geschäftsträgerin der deutschen Botschaft in Damaskus, Möglichkeiten zur Stärkung der kulturellen Beziehungen zwischen Syrien und Deutschland im Dienste gemeinsamer Ambitionen. Minister Saleh betonte während des Treffens die Bedeutung der Wiederherstellung der kulturellen Rolle, die Syrien im Laufe seiner Geschichte bekannt gemacht hat, und die systematisch durch das frühere Regime verfälscht und gelöscht wurde. Er wies darauf hin, dass das Ministerium derzeit daran arbeitet, kulturelle Konturen zu zeichnen, die die Identität und Ambitionen des syrischen Volkes widerspiegeln, durch strategische Visionen, die die Überprüfung von Politiken und Gesetzen sowie die Aktivierung geeigneter Rahmenbedingungen zur Förderung der Kultur als Motor für Veränderung und soziale Wiederherstellung beinhalten. Beckdorf ihrerseits wies auf die Offenheit und positive Ausrichtung hin, die sie bei kulturellen und Regierungseinrichtungen in Syrien wahrgenommen hat, und bestätigte das gemeinsame Interesse am Aufbau von respektvollen und kooperativen Beziehungen. Sie betonte den gemeinsamen Raum, der als Ausgangspunkt für die Erfüllung kultureller und sozialer Bedürfnisse dient. Dieses Treffen fand im Rahmen des wachsenden kulturellen Engagements in Syrien statt und im Kontext der Bemühungen des Kulturministeriums, regionale und internationale Partnerschaften zu stärken, die zur Wiederherstellung der zentralen Rolle der syrischen Kultur beitragen.