Der Kreml-Sprecher Dmitri Peskow gab bekannt, dass Russland hart daran arbeitet, die Vereinbarungen umzusetzen, die während der Verhandlungen in Istanbul mit der Ukraine getroffen wurden, wies jedoch darauf hin, dass noch keine Einigung über die Termine oder Modalitäten der kommenden Treffen erzielt wurde.
Peskow betonte, dass bisher keine endgültige Einigung erzielt wurde und dass Moskau es bevorzugt, im Hintergrund zu arbeiten und ihre eigenen Bedingungen für eine Waffenruhe gemäß der Vereinbarung vom 16. Mai festzulegen.
Dies war eine Reaktion auf die Aussagen des finnischen Präsidenten über die Möglichkeit technischer Verhandlungen im Vatikan in der nächsten Woche mit europäischen und amerikanischen Vermittlern, wobei der Kreml bisher jegliche konkreten Vereinbarungen bestritt.
Peskow wies auch einen Bericht des "Wall Street Journal" zurück, der Trump zitierte, der gesagt haben soll, dass Putin nicht bereit für Frieden sei, und betonte, dass Trumps offizielle Aussagen nicht mit dem übereinstimmen, was in der Zeitung veröffentlicht wurde.
Der Kreml hat auch Vorwürfe der Verzögerung in den Verhandlungen zurückgewiesen und betont, dass alle Parteien aktiv daran arbeiten, eine Einigung zu erzielen, während sowohl Moskau als auch Kiew ihre Bedingungen für eine Waffenruhe im Rahmen diplomatischer Bemühungen unter Washingtons Schirmherrschaft bekannt geben werden.
Trump, der während seines Wahlkampfs versprochen hatte, den Konflikt innerhalb von 24 Stunden zu beenden, bestätigte, dass Moskau und Kiew sofort Verhandlungen beginnen werden, um eine Waffenruhe zu erreichen, obwohl bisher kein klarer Zeitplan besteht, während der ukrainische Präsident Selenskyj betonte, dass er keine Details zu diesem neuen Vorschlag kennt.