Syrisch-jordanisches Abkommen belebt die Koordination bezüglich des Jarmuk-Flusses und des Unity-Staudamms
July 3, 202585 AufrufeLesezeit: 2 Minuten

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In einem Schritt, der einen neuen Anfang für die regionale Zusammenarbeit darstellt, enthüllte der jordanische Wasserminister Raed Abu Al-Saud ein neues syrisch-jordanisches Abkommen zur Änderung des Memorandums of Understanding für den Unity-Staudamm und das Jarmuk-Flussbecken, um den Herausforderungen von Trockenheit und Wasserknappheit in der Region zu begegnen.
Während einer gemeinsamen Pressekonferenz in der jordanischen Hauptstadt Amman, in Anwesenheit der jordanischen Energieminister Mohammad Al-Bashir und Saleh Al-Kharabsheh, gab Abu Al-Saud bekannt, dass die syrische Seite zugestimmt hat, das Bohren von Brunnen in den südlichen Grenzgebieten einzustellen, was sich positiv auf die Wasserlage in Jordanien auswirken wird, insbesondere angesichts des kontinuierlichen Rückgangs des Wasserstands des Unity-Staudamms im Norden des Königreichs.
Abu Al-Saud wies darauf hin, dass beide Seiten das im Jahr 1987 unterzeichnete Wasserabkommen diskutiert haben, das Jordanien das Recht einräumte, 200 Millionen Kubikmeter Wasser aus dem Jarmuk zu beziehen, und erklärte, dass der Staudamm seit Jahren nicht mehr gefüllt ist aufgrund wiederholter Wasserknappheit und des Bohrens von Brunnen im Süden Syriens.
Der Minister fügte hinzu, dass es eine neue syrisch-jordanische Zusammenarbeit zur Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels und der Trockenheit gibt und betonte, dass diese Zusammenarbeit einen Neuanfang nach Jahren der Stagnation darstellt.
* Zu den wichtigsten Ankündigungen während der Konferenz gehören:
_ Eine vorläufige Vereinbarung zur Abhaltung des ersten Treffens des jordanisch-syrischen gemeinsamen technischen Ausschusses am 8. Juli dieses Jahres.
_ Diskussion wichtiger Themen, darunter: Jarmuk-Fluss, Wasserzuteilungen, Zaydibecken, Jordan-Fluss und Ramtha-Becken.
_ Beide Seiten betonten die Bedeutung dieser Themen und stimmten der Fortsetzung des technischen und fachlichen Dialogs zu.
Diese syrisch-jordanische Öffnung kommt zu einem sensiblen Zeitpunkt in der Region, angesichts zunehmender klimatischer und wirtschaftlicher Herausforderungen, die eine regionale Integration erfordern, um die Wasser- und Energieversorgungssicherheit zu gewährleisten.