Syrien startet Workshop zur Gründung eines nationalen Zentrums zur Bekämpfung von Landminen in Partnerschaft mit dem Roten Kreuz

Landminenbekämpfungszentrum: Nationale Priorität zur Bewältigung der Kriegsfolgen
Der Workshop, der drei Tage dauert, behandelt die Herausforderungen, die durch die Verbreitung von Landminen und nicht explodierten Munitionen in mehreren syrischen Gebieten entstehen, und die ständige Bedrohung, die sie für das Leben der Zivilbevölkerung und die Stabilität der Gemeinschaften darstellen. Die Teilnehmer betonen, dass die Gründung des nationalen Zentrums zur Bekämpfung von Landminen eine nationale Priorität darstellt, angesichts des dringenden Bedarfs, die Kriegsfolgen zu bewältigen.
Die teilnehmenden Stellen betonten die Bedeutung des Aufbaus effektiver Partnerschaften zwischen den nationalen Behörden und internationalen sowie lokalen Organisationen, um die Bemühungen zu bündeln und gemeinsame Mechanismen für Erhebungen, Räumungen und Sensibilisierung zu entwickeln, die dazu beitragen, Syrien sicher und minenfrei zu erreichen.
Fahrplan zur Erholung und Wiederherstellung des Vertrauens
In seiner Eröffnungsrede betonte der Minister für Notfälle und Katastrophenmanagement, Raed Saleh, dass Syrien einen hohen Preis aufgrund der weit verbreiteten Verbreitung von Landminen gezahlt hat und dass der Workshop eine Plattform für den Dialog, den Austausch von Erfahrungen und die Festlegung der Prioritäten der nächsten Phase darstellt. Er fügte hinzu, dass das Zentrum die Aufgaben der technischen Erhebung, der Minenräumung und der Sensibilisierung für deren Gefahren in Abstimmung mit lokalen und internationalen Partnern übernehmen wird.
Fadi Saleh, der mit der Vorbereitung der Gründung des Zentrums beauftragt ist, erklärte, dass seine Hauptaufgabe darin bestehen wird, die nationalen Bemühungen im Bereich der Planung und Durchführung von Minenräumungsprogrammen zu koordinieren und zu vereinheitlichen, sowie Unterstützung für die Opfer bereitzustellen und mit den relevanten Stellen zusammenzuarbeiten, um die entsprechenden Politiken und Verfahren zu entwickeln.
Internationale Unterstützung zur Stärkung der nationalen Kapazitäten
Seinerseits bestätigte der Leiter der Mission des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Syrien, Stefan Sakalian, dass das Komitee seine Unterstützung für die von Konflikten betroffenen Gemeinschaften fortsetzt und darauf hinweist, dass Landminen und Kriegsreste erhebliche menschliche Verluste verursacht haben und die Erholungsbemühungen behindern. Er erklärte, dass die Gründung des nationalen Zentrums zur Verbesserung der Koordination zwischen den relevanten Stellen beitragen und effektive Pläne zur Beseitigung der Kriegsverseuchung aufstellen wird.
William Carmichael, Koordinator für Waffenverseuchung beim Komitee, wies darauf hin, dass der Workshop die Möglichkeit bietet, Erfahrungen auszutauschen und die Art der benötigten Unterstützung zu bestimmen, sei es durch Schulungen, praktische Unterstützung oder technische Beratung, um sicherzustellen, dass das Zentrum seine Aufgaben effizient gemäß den internationalen Standards erfüllen kann.
Fortsetzung des Workshops und erwartete Ergebnisse
Die Arbeiten des Workshops setzen sich in den nächsten zwei Tagen fort, mit der Teilnahme lokaler und internationaler Organisationen, um praktische Ergebnisse zu erzielen, die den offiziellen Bekanntgabe der Gründung des nationalen Zentrums zur Bekämpfung von Landminen voranbringen, als einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der Stabilität und zum Wiederaufbau der betroffenen Gemeinschaften.