Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Reduzierung des Salzkonsums nicht nur dazu beiträgt, den Blutdruck zu senken, sondern auch eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung von Demenz spielt.
In einer kürzlich veröffentlichten Studie im Fachmagazin Nature Medicine, an der mehr als 34.000 chinesische Personen mit Bluthochdruck teilnahmen, zeigte sich, dass diejenigen, die Lebensstiländerungen und Medikamente mit reduziertem Salzkonsum praktizierten, um 15% weniger anfällig für Demenz waren im Vergleich zu denen, die nur traditionelle medizinische Versorgung erhielten.
Die Ergebnisse zeigten, dass die Reduzierung des Salzkonsums dazu beitrug, die Blutdruckwerte der Teilnehmer zu verbessern, und diejenigen, die diese Änderung einhielten, waren über vier Jahre hinweg weniger anfällig für kognitive Beeinträchtigungen.
Professor Masoud Hussein, Professor für Neurologie an der Universität Oxford, betrachtete die Studie als starken Beweis für die Notwendigkeit, Bluthochdruck nicht nur zum Schutz des Herzens, sondern auch zur Vorbeugung von Hirnerkrankungen intensiv zu behandeln.
Die britische National Health Service betonte die Bedeutung eines gesunden Lebensstils, der das Rauchen aufgibt und regelmäßige körperliche Aktivität umfasst, um das Demenzrisiko zu verringern.
Sie wies darauf hin, dass einige Faktoren wie Alter und Familienanamnese nicht veränderbar seien, aber das Risiko erhöhen.
Frühe Anzeichen von Demenz sind Gedächtnisverlust, Konzentrationsprobleme, Desorientierung in Zeit und Raum sowie Stimmungsschwankungen.
Trotz des allmählichen Auftretens dieser Symptome sind sie kein natürlicher Bestandteil des Alterns und erfordern daher einen Arztbesuch, sobald sie bemerkt werden.