Die libanesische Journalistenvereinigung gibt dem amerikanischen Gesandten Frist: Öffentliche Entschuldigung oder Boykott

Die Äußerung des amerikanischen Gesandten Thomas Barak hat die Medienlandschaft im Libanon in Aufregung versetzt, nachdem er das Verhalten der Journalisten im Präsidentenpalast als "tierisch" bezeichnete, was die libanesische Journalistenvereinigung dazu veranlasste, eine scharfe Erklärung abzugeben, in der sie eine öffentliche und sofortige Entschuldigung forderte.
Die Vereinigung betrachtete das, was Barak gesagt hat, als "außerhalb der Grenzen von Anstand und Diplomatie" und betonte, dass die Beleidigung der libanesischen Presse nicht ungestraft bleiben wird. Sie fügte hinzu, dass die fortgesetzte Ignorierung einer Entschuldigung sie dazu bringen wird, die Besuche und Treffen des amerikanischen Gesandten als ersten Schritt zu boykottieren, in einer klaren Botschaft, dass "die Würde der Presse nicht billig ist".
Die Äußerung, die Barak während einer Pressekonferenz im Palast von Baabda machte, löste eine Welle der Empörung auf den sozialen Medien aus, nachdem er die Journalisten in scharfer Tonlage ansprach und sagte: "Seid einen Moment still... In dem Moment, in dem die Situation chaotisch und tierisch wird, werden wir gehen".