Die Region Jammu und Kaschmir im Norden Indiens erlebte eine humanitäre Katastrophe, nachdem ein durch starken Regen verursachter Erdrutsch mindestens 30 Menschen das Leben kostete und andere verletzte.
Der Erdrutsch ereignete sich gestern Abend, Dienstag, in der Nähe des hinduistischen Heiligtums Vaishno Devi in der Region Katra, so Paramveer Singh, ein hochrangiger Polizeibeamter, der bestätigte, dass während der laufenden Such- und Rettungsaktionen mehrere Leichen gefunden wurden.
Der starke Regen führte auch zu Störungen im Bahn- und Straßenverkehr in der Region, was zur Aussetzung der jährlichen religiösen Zeremonien an dem Ort führte, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Dieser Vorfall ist Teil einer Welle von Überschwemmungen und Erdrutschen, die Nordindien während der Monsunzeit treffen und erhebliche Schäden an der Infrastruktur sowie Hunderte von Todesfällen verursachen.
Offizielle Daten zeigen, dass seit Anfang Juni mehr als 1200 Menschen bei wetterbedingten Vorfällen ums Leben kamen, wobei ein großer Teil der Vorfälle in den Bundesstaaten Jammu und Kaschmir sowie Uttarakhand konzentriert ist, was das Ausmaß der Herausforderung widerspiegelt, mit der die Behörden bei der Bewältigung wiederkehrender Naturkatastrophen konfrontiert sind.