Während frühere medizinische Studien die gesundheitlichen Vorteile des Sporttreibens im Allgemeinen bestätigten, bringt die neue Forschung eine erstaunliche Errungenschaft für Menschen mit einem "gebrochenen Herzen".
Es wurde in der ersten weltweiten klinischen Studie festgestellt, dass Sportarten wie Schwimmen, Radfahren und regelmäßige Übungen über einen Zeitraum von 12 Wochen erheblich zur Heilung der Herzen von Patienten mit dem Broken-Heart-Syndrom beitragen können, einem Zustand, der mit schwerem emotionalem oder physischem Stress verbunden ist.
Diese wichtige Entdeckung wurde auf der jährlichen Konferenz der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie in Madrid bekannt gegeben, dem größten globalen Ereignis, das sich mit Herzkrankheiten beschäftigt.
Das "gebrochene Herz"-Syndrom oder "Takotsubo" gilt als eine der Hauptursachen für die plötzliche Veränderung und Schwächung des Herzmuskels und tritt häufig nach extremen emotionalen Schocks auf, wie dem Verlust eines geliebten Menschen.
Und obwohl die Symptome dem eines Herzinfarkts ähneln, ist das Sterberisiko aufgrund dieses Syndroms bei Männern höher.
Die Studie, die die erste ihrer Art ist, zeigte, dass die Kombination aus kognitiver Verhaltenstherapie und körperlichen Trainingsprogrammen eine bemerkenswerte Verbesserung der Herzgesundheit bewirken kann.
Laut Dr. David Gamble, klinischer Dozent für Kardiologie an der Universität Aberdeen in Schottland, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass diese Behandlungen langfristige Vorteile bieten könnten, wie die Verringerung der Symptome und das Senken des Sterberisikos bei Menschen mit diesem schweren Herzzustand.
Es scheint also, dass Sport, der als eine der wichtigsten präventiven Behandlungen gilt, die erwartete Lösung für viele Menschen mit dem Broken-Heart-Syndrom sein könnte, ein beispielloser Schritt zur Behandlung dieses Zustands.