Die Euphrat-Mühle erhöht ihre Produktion, um der Brotkrise zu begegnen

Durch die Anstrengungen von Ingenieuren und lokalen Arbeitern nahm die Mühle mit einer Produktionskapazität von 60 Tonnen pro Tag wieder ihren Betrieb auf, nachdem sie zuvor nur 40 Tonnen produziert hatte.
Die ersten beiden Linien tragen zusätzlich zur Produktion von 20 Tonnen bei, während die private Sumaria-Mühle etwa 40 Tonnen bereitstellt, sodass die lokale Produktion auf 120 Tonnen pro Tag steigt.
Die Stadt Deir ez-Zor allein benötigt täglich 100 Tonnen, während der Bedarf der gesamten Provinz 220 Tonnen beträgt. Die Lücke besteht weiterhin, was den Import zusätzlicher Mengen aus anderen Provinzen erforderlich macht, insbesondere da 85 Bäckereien in der Provinz weiterhin mit voller Kapazität arbeiten.
Die Herausforderungen enden nicht bei den Zahlen, denn der Transport von Materialien aus benachbarten Provinzen erhöht die Produktionskosten. Dennoch bleibt das Ziel, die vollständige Selbstversorgung zu erreichen, mit der Möglichkeit, dass eine vierte Linie in Vorbereitung ist, die die Produktionskapazität in Zukunft erhöhen wird.
Die Wiederbelebung der Euphrat-Mühle ist nicht nur ein wirtschaftliches Projekt, sondern ein Zeichen der Rückkehr der Hoffnung für eine Gemeinschaft, die lange unter den Folgen des Konflikts und dem Mangel an täglichen Grundbedürfnissen gelitten hat.