In einem entscheidenden Schritt zur Stärkung der Sicherheitszusammenarbeit zwischen Syrien und Europa empfing der syrische Innenminister Anas Khatib eine gemeinsame Delegation aus Deutschland und Österreich in Damaskus, unter der Leitung von Frau Nancy Faeser, der deutschen Innenministerin, und Herrn Gerhard Karner, dem österreichischen Innenminister.
Das Treffen, das am Sonntag, dem 27. April 2025, stattfand, war Mittelpunkt von Diskussionen über äußerst wichtige Sicherheits- und humanitäre Themen, darunter das Dossier der syrischen Flüchtlinge und die Stärkung der Zusammenarbeit zur Bekämpfung von Sicherheitsbedrohungen.
Zu den herausragenden Punkten, die während des Treffens behandelt wurden, gehört die Frage der "Rückführung von Kriminellen" aus europäischen Ländern nach Syrien, wobei die deutschen und österreichischen Minister die Notwendigkeit betonten, den Prozess der Rückführung von Personen, die Sicherheitsbedrohungen darstellen, zu beschleunigen.
Fauser betonte, dass höchste Priorität darauf liege, diese Personen so schnell wie möglich zurückzuführen, und fügte hinzu, dass ihre Regierungen in diesem Zusammenhang ihre Gesetze verschärft haben.
Der österreichische Innenminister Karner, der der erste österreichische Minister ist, der seit 15 Jahren Damaskus besucht, betonte, dass die Treffen auch Wege zur Unterstützung der Bildung in Syrien nach Jahren des Konflikts sowie zur Bekämpfung des Terrorismus und der Organisation "ISIS" behandelten.
Er erklärte, dass die Umsetzungsschritte das Training der syrischen Sicherheitskräfte und technische Diskussionen zur Rückführung von Kriminellen und zur Stärkung der freiwilligen Rückkehr der Syrer umfassen.
Andererseits hat Deutschland nach dem Sturz von Bashar al-Assad eine vorsichtigere Politik angenommen, indem es sein Interesse an der Erhaltung der Flüchtlinge, die sich gut in die deutsche Gesellschaft integriert haben, bekundete, während Österreich bestrebt ist, die Rückkehr der Syrer in ihre Heimat zu beschleunigen, insbesondere derjenigen mit Vorstrafen.
Dieser Besuch erfolgt zu einem sensiblen Zeitpunkt, da europäische Regierungen ihre Einwanderungspolitiken überdenken, während die Bedenken hinsichtlich Sicherheitsbedrohungen zunehmen, während Syrien daran arbeitet, seine interne Stabilität wiederherzustellen und zu stärken.