Sie wünschten sich die Rückkehr von Maher al-Assad, aber stattdessen kam Abu Mohammed zu ihnen.

February 16, 2025443 AufrufeLesezeit: 3 Minuten
Sie wünschten sich die Rückkehr von Maher al-Assad, aber stattdessen kam Abu Mohammed zu ihnen.
In einem entscheidenden Moment der syrischen Szene und in einer bemerkenswerten politischen Entwicklung besuchte der syrische Präsident Ahmed al-Shar'a die Hochburgen des früheren Regimes in Latakia und Tartus in einer Tour, die Gebiete umfasste, von denen die Syrer nie gedacht hätten, dass ihr Revolutionsführer sie jemals betreten würde. Dieser Besuch erfolgte nach einer Reihe von Stationen, die Idlib und seine Lager umfassten, dann Aleppo, als klare Bestätigung des Projekts zur Wiederherstellung nationaler Einheit und zur Überwindung jahrzehntelanger geografischer und sozialer Isolation, die das Assad-Regime an der syrischen Küste auferlegt hatte.

Es war nicht zu erwarten, dass die syrische Szene erstmals einen Küstenstreifen sehen würde, der seine tiefe Zugehörigkeit zum Vaterland und zur Staatsbürgerschaft zum Ausdruck bringt, da das frühere Regime daran gewöhnt war, diese Gebiete als seine uneinnehmbare Festung darzustellen, in der nur seine Stimme gehört wurde. Aber die Szene war anders, denn Präsident al-Shar'a wurde von jubelnden Menschenmassen empfangen, die seine Ankunft feierten, trotz der anhaltenden Sicherheitsspannungen, die über diesen Gebieten schweben.

Politische Botschaften zwischen den Zeilen

Der Besuch von Ahmed al-Shar'a an der syrischen Küste wirft mehrere politische Fragen auf:

  • Ist dies ein Schritt zur Festigung der Stabilität in Gebieten, die einst als menschliche Reservoire des früheren Regimes galten?
  • Bereitet dies eine Neugestaltung der politischen Szene in Syrien vor, um eine breitere Vertretung der verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu gewährleisten?
  • Legt dieser Besuch den Grundstein für eine neue Phase echter nationaler Versöhnung, die über die bloße Beendigung der Herrschaft des veralteten Regimes hinausgeht?

Es ist offensichtlich, dass al-Shar'a bestrebt ist, das Konzept des vereinten Staates zu festigen, eines Staates, der nicht zwischen seinen Gebieten unterscheidet und keine Ausschlusspolitiken reproduziert, die einst vorherrschten. Was heute geschieht, ist nicht nur eine Wiederherstellung geografischer Karten, sondern eine Neubestimmung des neuen Syriens, eines Syriens, das auf dem Konzept der Staatsbürgerschaft und nicht auf engen Loyalitäten beruht.

Was bedeutet der Besuch von al-Shar'a in der aktuellen politischen Szene?

Es ist offensichtlich, dass dieser Besuch nicht nur ein vorübergehendes Ereignis ist, sondern eine strategische Wende im Verlauf der Übergangsphase widerspiegelt. Die Erreichung politischer und sozialer Stabilität an der Küste deutet darauf hin, dass das neue Projekt nicht nur auf einen Regimewechsel beschränkt ist, sondern auch eine Neustrukturierung der sozialen und politischen Beziehungen auf unterschiedlichen Grundlagen umfasst.

Wenn dieser Besuch einige überrascht hat, könnten zukünftige Entwicklungen noch größere Überraschungen bringen. Werden wir tatsächlich eine aktive Einbindung der Küstengebiete in das Wiederaufbauprojekt des Staates sehen? Und könnten diese Gebiete ein echter Partner im zukünftigen Syrien werden?

Es gibt viele Fragen, aber eines ist sicher: Die Ära von Ahmed al-Shar'a bringt Veränderungen mit sich, die niemand erwartet hat, und das ist vielleicht das, was Syrien nach all dem durchgemachten Leid braucht.

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